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VEGAN ABNEHMEN IN 7 EINFACHEN SCHRITTEN

FÜR EIN NEUES, GESÜNDERES LEBENSGEFÜHL

In 7 einfachen Schritten vegan abnehmen fĂŒr ein neues, gesĂŒnderes LebensgefĂŒhl

Simpel und ohne Hunger

Hast du schon viele verschiedene Dinge ausprobiert um abzunehmen, vielleicht sogar um vegan abnehmen zu können und anschließend auch schlank zu bleiben
 und bist damit (immer wieder) gescheitert?

Zumindest geht es den meisten Menschen so. Sie probieren eine DiĂ€t nach der anderen aus, treiben Sport wie die Wahnsinnigen und kasteien sich selbst dermaßen, dass sie es niemals lange genug durchhalten, um tatsĂ€chlich nachhaltige Erfolge zu erzielen. Dabei gibt es eine ganz simple und universelle Regel: Wenn etwas, das du erreichen möchtest, fĂŒr dich zu einer QuĂ€lerei wird, dann ĂŒberdenke nochmal, ob es der richtige Weg fĂŒr dich ist. Höchstwahrscheinlich wirst du es nicht lange genug durchhalten! Das gilt natĂŒrlich auch, wenn du vegan abnehmen möchtest. Viel leichter fĂ€llt es dir ein Ziel zu erreichen, wenn du Spaß dabei hast. Und noch leichter fĂ€llt es dir, wenn du regelmĂ€ĂŸige Motivation bekommst. Du gehst an eine Sache, auf die du richtig Bock hast, ganz anders ran. Wenn du dich aber quĂ€len und schinden musst (und kein(e) Masochist(in) bist), wirst du keinen Spaß am vegan abnehmen haben und langfristig scheitern. Und der grĂ¶ĂŸte Stimmungskiller ist nunmal: 
 HUNGER.

Vegan abnehmen ohne Hunger

Eine „DiĂ€t“, die dich zum hungern zwingt, funktioniert nicht. FDH-DiĂ€ten (Friss Die HĂ€lfte) machen zwar Sinn wenn du deutlich mehr isst als du solltest, sind aber zu kurz gedacht. Die Kalorienmenge die du ĂŒber den Tag zu dir nimmst spielt eine entscheidende Rolle, aber anders als du jetzt vielleicht denkst. Doch dazu spĂ€ter mehr.

Wir waren noch bei der Motivation. Wie motiviert man sich beim Abnehmen? Ganz einfach: Durch rasche Ergebnisse! Nichts motiviert einen Menschen mehr, als wenn er sieht, dass sein Vorhaben funktioniert und ihn immer nĂ€her an sein Ziel bringt. Glaub’ mir, ich spreche aus Erfahrung. Wenn man vegan abnehmen und gesĂŒnder leben möchte, steht man am Anfang erstmal vor einem großen Berg. „Wie soll ich da bloß hochkommen???“ Ist man aber die ersten Meter gegangen – sind die ersten Kilos gepurzelt – bekommt man plötzlich einen enormen mentalen RĂŒckenwind (Motivation) und will sogar noch schneller laufen. Sind die ersten Kilos erstmal verschwunden und wird man vom morgendlichen Spiegel plötzlich nicht mehr gemobbt, fĂŒhlt man sich, als könnte man den eben erwĂ€hnten Berg einfach versetzen! Man muss es also schaffen, die ersten Kilos zum schmelzen zu bringen, ohne in dieser Zeit schon die Motivation zu verlieren oder zu hungern. Und eines kann ich dir an dieser Stelle versprechen: Wenn du vegan abnehmen möchtest, wirst du es deutlich leichter haben, als mit klassischen DiĂ€ten.

vegan abnehmen

Aber warum eigentlich vegan?

Eine ganz detaillierte ErklÀrung bekommst du in diesem Artikel.

Hier nur eine ganz grobe ErklĂ€rung: Pflanzliche Nahrungsmittel sind i.d.R. weniger dicht. Das bedeutet vereinfacht ausgedrĂŒckt, sie liefern bei gleicher Masse weniger Kalorien. Machen wir ein ganz plakatives Beispiel: 100g Hackfleisch haben im Durchschnitt 235 kcal. 100g Gouda-KĂ€se sogar 326 kcal. Was glaubst du, wieviele Kalorien die gleiche Menge Brokkoli hat?

Sage und schreibe 35!!

325 kcal vs. 35 kcal. Bei jeweils 100g.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass du viiiiiiiiel mehr Brokkoli essen kannst, um auf die gleiche Menge Kalorien zu kommen, als KĂ€se.

Das ist fĂŒr Menschen mit einem gesunden Appetit natĂŒrlich eine grandiose Nachricht. Wenn du vegan abnehmen möchtest, kannst du viel mehr essen und trotzdem gleichzeitig gesund abnehmen – mal ganz abgesehen davon, dass 100g Brokkoli deutlich mehr Vitamine und NĂ€hrstoffe liefert als 100g Gouda!

Das bedeutet also: Vegan abnehmen ist auch ohne Hunger deutlich einfacher möglich, als mit einer gemischten Kost.

Vegan abnehmen – Worauf solltest du achten?

Du willst dich vegan ernÀhren oder tust es bereits?

Super!

Dann habe ich hier noch ein paar Tipps, die dir sicherlich dabei helfen werden, diesen Lifestyle zu perfektionieren.

Versteckte Kalorien

Viele Umsteiger glauben, wenn sie vegan abnehmen, können sie nichts falsch machen und nehmen automatisch ab


Sie glauben automatisch gesund zu leben, nur weil sie vegan essen


Das ist natĂŒrlich so auch nicht ganz korrekt. Auch wer vegan abnehmen möchte, kann einige Dinge falsch machen. Den ganzen Tag Bier und Pommes ist laut Definition auch vegan – Allerdings nicht Sinn der Sache.

Viele Kalorien verstecken sich da, wo wir nicht mit ihnen rechnen. Diese musst du aber beachten, wenn du vegan abnehmen möchtest.

Machen wir ein Beispiel:

Gerade wenn viel Salat gegessen wird, darf das Öl nicht fehlen. Aber wenn du zu viel Öl verwendest, nimmst du massiv viele Kalorien zu dir. Fette liefern viel mehr Energie (Kalorien) als Kohlenhydrate oder Proteine.

Ein Gramm Fett enthÀlt ca. 9 Kalorien. Fette sollten maximal 15-20% der Kalorien unseres tÀglichen Bedarfs abdecken.

Wie du deinen tÀglichen Kalorienbedarf berechnen kannst, erfÀhrst du hier.

Wenn du z.B. am Tag 2500 Kalorien zu dir nimmst, dann sollten davon maximal 500 kcal aus Fetten kommen. Das entspricht 20%.

500 Kalorien geteilt durch 9 Kalorien pro Gramm Fett sind dann ca. 60 Gramm Fett pro Tag.

Mehr Fett sollte es nicht sein. Ein Esslöffel fasst ungefĂ€hr 20g Öl. Gibst du also einen Esslöffel Olivenöl an den Salat, hast du damit deinen tĂ€glich Fett-Bedarf bereits gedeckt. Und Achtung: Viele Nahrungsmittel (z.B. NĂŒsse) sind sehr fetthaltig und mĂŒssen in den tĂ€glichen Bedarf mit eingerechnet werden.

Warum lieben wir Fette?

Fette sind GeschmackstrĂ€ger. Ein fettiges Essen schmeckt deutlich intensiver und wird als leckerer empfunden als ein fettarmes. Außerdem hören wir immer wieder aus allen Richtungen, wie gesund z.B. Olivenöl ist. Jedoch wird nicht erwĂ€hnt, was neben den guten Inhaltsstoffen noch auf dem Etikett steht: Neben den guten NĂ€hrstoffen, gibt es eben auch einen Haufen Kalorien, die sehr schnell untergehen.

Deshalb: Glaub‘ nicht alles blind, was im Fernsehen oder Zeitschriften gesagt wird. Wenn du vegan abnehmen möchtest, informiere dich selbst ĂŒber deine Gesundheit!

Vegane Protein-Quellen

Viele Nicht-Veganer bezweifeln immer wieder, dass man mit rein pflanzlicher Nahrung eine ausreichende Protein-Versorgung sicherstellen kann
 Bekommt man als Veganer genug Eiweiß?

Um es kurz zu machen: Ja! Kein Problem!

In vielerlei Hinsicht ist man hier den Fleisch-Essern gegenĂŒber sogar im Vorteil.

Warum das so ist, erfÀhrst du in diesem Artikel.

Rohkost

Es gibt eine ganz einfache und universelle Regel. Egal ob du vegan abnehmen möchtest oder Alles-Esser bist:

Je natĂŒrlicher und unverarbeiteter die Nahrungsmittel, desto besser!!! Ein Beispiel: Isst du einen frischen, unverarbeiteten Apfel, enthĂ€lt er alle NĂ€hrstoffe und unser Körper kann diese auch aufnehmen.

Wird der Apfel eingefroren, gehen bereits die ersten NĂ€hrstoffe verloren. Wird er anschließend noch pĂŒriert, gekocht und haltbar gemacht (z.B. Apfelmus), sind am Schluss kaum noch NĂ€hrstoffe, dafĂŒr aber deutlich mehr Konservierungsstoffe und Zucker enthalten.

Wichtige MikronĂ€hrstoffe, Vitamine und Enzyme werden nach und nach zerstört. Am Schluss bleibt nur noch „leere Kalorien“ ĂŒbrig.

Wenn du also vegan abnehmen möchtest, solltest du zu 80% auf unverarbeitete, frische und natĂŒrliche Bio-Produkte zurĂŒckgreifen.

Eine kleine Randbemerkung: TiefkĂŒhl-GemĂŒse (wenn es wirklich NUR das GemĂŒse ist, ohne Soßen, GewĂŒrze oder sonstiges), ist besser als sein Ruf. Es gehen beim Schockfrosten zwar NĂ€hrstoffe verloren, jedoch deutlich weniger als bei einer industriellen Verarbeitung. Außerdem werden keine Konservierungsstoffe zugesetzt. Auch Konserven (z.B. Bohnen, Erbsen, Linsen, etc.) sind immer noch besser als Burger, Pizza und Co.

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Mit diesen Lebensmitteln wird dir das Abnehmen noch leichter fallen…

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Du bist, was du isst!

Es gibt eine ganz einfache Grundregel, die bei jeder ErnĂ€hrungsform gleichermaßen gilt, natĂŒrlich auch wenn du vegan abnehmen willst:

Die Zellen unseres Körpers bilden sich stĂ€ndig neu. Die „Baumaterialien“ dafĂŒr fallen aber nicht einfach vom Himmel. Sie werden aus dem aufgebaut, was du deinem Körper zufĂŒhrst. Je besser dieses „Baumaterial“ desto besser ist am Ende auch das „GebĂ€ude“.

Wenn du also nur Mist in dich hinein schaufelst, wirst du irgendwann auch so aussehen
 ErnĂ€hrst du dich aber qualitativ hochwertig, wirst du auch hochwertig aussehen und leistungsfĂ€hig sein/bleiben. Vegan abnehmen funktioniert also deutlich besser, wenn du deinen Körper mit QualitĂ€t versorgst, nicht mit Industrie-Schrott.

Vegan abnehmen mit Fleischersatzprodukten?

Mit einem Wort: BÀÀÀh


Wenn du anfĂ€ngst deine ErnĂ€hrung auf vegan umzustellen, können solche Produkte tatsĂ€chlich hilfreich sein. Manchen Menschen schmecken sie sogar. Aber sie schmecken NIEMALS nach Fleisch und sind außerdem extrem industriell verarbeitet worden.

Ein perfektes Beispiel dafĂŒr, dass vegan abnehmen nicht automatisch gesund sein muss.

Gerade viele Umsteiger greifen gerne zu solchen Ersatzprodukten wie Sojaschnitzel, Sojaburger und SojawĂŒrstchen.

Aber, abgesehen von Konservierungsstoffen, Aromen, GeschmacksverstĂ€rkern und und und
 enthalten sie oft verarbeitetes Soja, was hormonelle Probleme verursachen kann. Frauen nach der Schwangerschaft wird oft empfohlen, vermehrt Soja-Produkte zu sich zu nehmen, da sie dem Körper dabei helfen, mehr Östrogen zu produzieren.

FĂŒr MĂ€nner hingegen ist das aber ein absolutes No Go.

Vegan abnehmen durch pflanzliche Kost – Was sollte ich denn jetzt am besten essen?

An erster Stelle steht Rohkost oder gekochtes GemĂŒse. Damit solltest du so viele Kalorien wie möglich abdecken. Übrigens: GemĂŒse ist nicht immer grĂŒn
 Reis, Bratkartoffeln etc. ist auch GemĂŒse.

Ein Spezial-Tipp: Spitzenreiter unter den besten, gekochten Lebensmitteln sind Quinoa und Amaranth. Sie sind alkalische StĂ€rkeprodukte und enthalten viel hochwertiges, pflanzliches Eiweiß und gesunde Omega-Fette.

Danach kommen Energielieferanten wie Reis, Linsen und Bohnen.

Erst danach sollten Nudeln in Betracht gezogen werden.

vegan abnehmen khaosoi

Snacks und Zwischenmahlzeiten

Noch nicht satt?

Wie wÀre es mit Bananen und Datteln?

Sie sind ziemlich sĂŒĂŸ und stillen damit das Verlangen nach SĂŒĂŸigkeiten. FĂŒr den kleinen Schmacht zwischendurch also ideal. Dann kommst du auch nicht in Versuchung, die Wohnung nach versteckten Schokoriegeln zu durchwĂŒhlen ;-).

Außerdem enthalten sie viele gute Kohlenhydrate.

Du willst vegan abnehmen. Du solltest deine Kalorien also reduzieren, schon klar.

Aber trotzdem brauchst du unbedingt Kohlenhydrate. Sie liefern schnell verfĂŒgbare Energie und Power. Genau die brauchst du, damit du leistungsfĂ€hig bleibst. Außerdem sorgen sie fĂŒr gute Laune.

Und: Bananen und Datteln enthalten sehr viele gute NĂ€hrstoffe. Sie sind reich an Kalium und Magnesium. Kalium hilft bei der Kohlenhydratverwertung und bei der Regulation des Zellwachstums, Magnesium hilft, das Ruhepotential von erregbaren Muskel- und Nervenzellen zu stabilisieren.

Was sind deine LieblingsfrĂŒchte? Welches Obst magst du gerne? ISS ES! Noch nie in der Menschheitsgeschichte hat es jemand geschafft, sich mit Obst fett zu fressen. Es kommt immer nur darauf an, was du zusĂ€tzlich noch alles zu dir nimmst.

GetrÀnke

GetrĂ€nke sind (eigentlich) immer vegan – Aber deswegen nicht automatisch immer gut, wenn du vegan abnehmen willst
 Viele SĂ€fte, Saftschorlen oder Limos enthalten Unmengen an Zucker.

Wasser hingegen ist unbestritten die absolute Nummer 1! Mit 0 (in Worten Null) Kalorien.

Wenn du vegan abnehmen willst und gleichzeitig Literweise Cola in dich hineinschĂŒttest, ist das natĂŒrlich ziemlich sinnlos. ErklĂ€rt sich von selbst, oder? Wenn es unbedingt mal sein muss, dann bitte nur Light oder Zero. Besser wĂ€re es, natĂŒrliche FruchtsĂ€fte mit Wasser verdĂŒnnen – Schmeckt gut, löscht den Durst und ist auch sĂŒĂŸ.

Wenn dir Wasser auf Dauer zu langweilig wird, kannst du es auch mit Obst verfeinern. Limetten oder Minze sind extrem lecker und erfrischend, zusÀtzlich liefern sie auch noch wertvolles Vitamin C.

So fĂŒtterst du den Magen und nicht dein HĂŒftgold!

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